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Ein Schiff versinkt!Angstvoll hie0%"> | ||
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Eilten sich die beiden Männer die Ohren zu. Erschreckt
zeigte der eine der Männer auf den Frachter, auf dem sie eben gewesen waren:
lichterloh brannte das Schiff, schreiend liefen Menschen an Land. |
Die Pferde sind endlich wieder frei!
Noch bevor sich die Männer in dem Kleinlaster von ihrem
Schrecken erholen konnten, schlug der Blitz nochmals ein, dieses Mal
ganz in ihrer Nähe, aber, -so schien es -ohne Schaden anzurichten.
Tatsächlich war aber die Heckklappe aufgesprungen, und die Pferde,
froh über ihre wiedergewonnene Freiheit, waren aus dem Transporter in die
Weite des Hafens gesprungen. |
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Silvy fährt mit dem alten Knecht nach WyllnhamKönnen Sie schnell nach Wyllnham kommen?" fragte der Polizist Silvy am Telefon. "Da laufen ein paar Pferde herum, und die kleinen könnten ihre sein." So schnell sie konnten hängten sie den Pferdeanhänger an den klapprigen Bedford und fuhren los. Das
Gewitter hatte sich verzogen, die Sterne strahlten hell am Himmel, und wenn
sie nicht immer noch voll Sorge um Gwendollyn und Gwenfair gewesen wären,
dann hätten sie den nächtlichen Ausflug entlang der Küste wahrscheinlich
genossen. Als sie schließlich nach Wyllnham kamen, sahen sie schon von
weitem die blauen Lichter von Feuerwehr, Polizei und den Rettungskräften am
Hafen. |
Gwendollyn findet SilvyDer Hafen war immer noch dunkel, schlecht beleuchtet, und Silvy fürchtete sich schon ein wenig. Sie erschrak aber fast zu Tode, als sie plötzlich von hinten angestupst wurde. "Jetzt hast Du mich aber wirklich erschreckt!" sagte sie zu Gwendollyn, die sie leise anschnaubte. Und sie warf wild ihre Arme um Gwendollyn, froh, daß sie ihr Pony wieder gefunden hatte. Fast hätte sie Gwenfair übersehen, der ruhig im Schatten Gwendollyns stand. Alle Pferde sind wieder da!Glücklich begrüßte sie nun auch Gwenfair, der das gelassen hinnahm. Doch nun erschrak sie doch noch: im Dunkel des Hafens sah sie zwei große Schatten dahinter! Gwendollyn schnaubte beruhigend. Da sah sie erst, daß da ruhig zwei große Pferde standen, die sie neugierig beschnupperten. "Da hast Du Deine Freunde auch gleich mitgebracht!" sagte sie erleichtert. "Na dann wollen wir mal!" meinte sie. |
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Die Pferde werden alle verladen
Aber viel hatte sie bei Verladen nicht zu tun. Denn Gwendollyn führte die
kleine Herde an, und so hatte Silvy eigentlich nichts anderes zu tun als zum
Transporter zu gehen. Dort staunte der alte Knecht nicht schlecht, als er
Silvy mit vier Pferden auftauchen sah. "Die bekommen wir schon unter,"
meinte er. "Die Großen kommen in den Anhänger, und die Kleinen in den
Bedford." |
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Große Freude am GestütBevor sie nach Hampwylln Court fuhren, wollten sie erst die beiden Vollblutstuten abliefern. Verblüfft sahen sie, daß das ganze Gestüt trotz der späten Stunde hell erleuchtet war. Noch mehr überrascht waren sie aber, als sie sahen, wie viele Menschen mitten in der Nacht auf sie gewartet hatten. Kaum waren sie etwas steif aus dem Transporter geklettert, als ihnen wildfremde Menschen um den Hals fielen, ihnen Whisky anboten, und voll Freude die beiden Stuten aus dem Hänger führten. Auch Äpfel für Gwendollyn und Gwenfair wurden nicht vergessen. |
Und dann mußten sie ausführlich alles erzählen, und immer
wieder wollten alle wissen, wie Gwendollyn das Schlußlicht am
Kleinlaster zerschlagen hatte, und wie dann später die Vollblutstuten der
Gwendollyn nachgelaufen waren.
Gwendollyn und Gwenfair waren inzwischen längst aus dem alten Bedford
geführt worden und standen in einer großen Box voll mit frischem Heu und
Stroh. Das |
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Bevor aber Silvy ins Bett kroch, sah sie nochmals nach den Ponys. "Ich bin so froh", flüsterte sie zu Gwendollyn,"das alles gut ausgegangen ist. Aber ohne Deine Mithilfe hätte das schlimm enden können! Ich glaube nämlich nicht, daß Du das Schlußlicht aus Versehen kaputt gemacht hast!" Gwendollyn blickte sie ruhig aus ihren großen Augen an, in denen wieder das geheimnisvolle Funkeln war, das sie schon ein paar Mal gesehen hatte... |
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