Ist
es wirklich nicht mehr zu ändern?Freizeitreiter in Thüringen hoffen bis zum Schluss: Das drohende Waldgesetz, mit dem Reiten im Wald praktisch unmöglich gemacht wird, ist nicht mehr wie geplant vor der Sommerpause verabschiedet worden. Statt dessen gibt es am 5. September eine erneute Anhörung der 15 betroffenen Verbände, darunter die VFD, vor dem zuständigen Landtagsausschuss in Erfurt. Zehn Minuten Rederecht, um die Politiker davon zu überzeugen, auch die Reiter in den Wald zu lassen.
Die VFD Thüringen ist skeptisch und vermutet hinter allem nur ein weiteres Festhalten an Formalien, ist doch auch nach der letzten Anhörung im Dezember 2001 am Gesetzentwurf nichts geändert worden. Die wenigen CDU-Mitglieder, die sich hinter die Reiter gestellt haben, werden aufgrund des Fraktionsdrucks nichts ausrichten können. Auch deutliche Artikel in der überregionalen Presse konnten nichts bewegen; der „Spiegel“ stellte zwar die Verhältnisse klar dar „... künftig wären die Pferdeliebhaber von der Gnade der Gutsherren abhängig“ und bezeichnete das neue Waldgesetz als „Feudalismus“, doch die Verantwortlichen zeigten sich wenig beeindruckt.
Bei der Anhörung der Verbände am 5. September handelt es sich um eine öffentliche Sitzung. Nähere Informationen erhalten Sie bei der VFD Thüringen, Tel. 036847 40428
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