Die Weichen stehen
künftig auf Teamwork
Seit November haben die deutschen Freizeitreiter eine neue Führungsriege. Nicht
hoch zu Ross, sondern beladen mit Papierkram trafen sich die Spitzen der
deutschen Freizeitreiter am 9. November in Berlin. Nach dem Rücktritt von Manuel
Sauda, dem bisherigen Vorsitzenden der Vereinigung der Freizeitreiter, hatte der
zweitgrößte und föderalistisch gegliederte Reiterverband Deutschlands eine neue
Führungsriege zu wählen.
Der neue Mann an der Spitze der VFD heißt Hanspeter Hartmann, ist 48 Jahre alt und seit 30 Jahren Wanderreiter und Pferdehalter. Bisher führte er den Landesverband Rheinland-Pfalz. Teamwork, so der von allen Landesverbänden einstimmig gewählte Vorsitzende, sei künftig die Devise der organisierten Freizeitreiter.
Miteinander reiten und arbeiten, darunter versteht der neue Vorstand, dem eine Vertreterin Hamburg/Schleswig-Holsteins, ein Mecklenburger, ein Bayer und eine Berlinerin angehören, vor allem , bundesweit gewachsene Angebote für Freizeitreiter auszubauen und Wege für das Pferd zu treten. Seit 29 Jahren existiert die Vereinigung der Freizeitreiter in Deutschland. Unter ihrem Dach finden sich seither rassen- und reitweisenübergreifend Pferdefreunde zusammen, die mit Pferden wandern, fernab des Leistungssportes an Ausbildung und Gymnastizierung arbeiten oder streitbar für bessere Haltungsbedingungen und Reitregelungen eintreten.
Landes- oder regionspezifische Strukturen und Traditionen sollen auch künftig die Basis für die VFD-Arbeit bleiben. Mit hochrangigen Lehrern, praxisnaher Ausbildung für Gelände- und Wanderreiter und engagierten Wegerechtlern verfügt die VFD über einen Pool von Fachwissen und Fachleuten, die von Grunderziehung und Hufpflege über "Gangspezialitäten" und Geselligkeit bis hin zu anspruchsvoller klassischer oder Westernausbildung alle Bereiche der Reiterei und des Pferdewissens abdecken. "Das alles", so Hans-Peter Hartmann nach seiner Wahl zum VFD-Vorsitzenden, "macht unsere Bandbreite und unsere Stärke aus".
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