VFD-Spezialiatät:
Geländefeste Reiter und Pferde zeigen, was sie könnenFreizeitreiter
sind vielseitig: Schon bei der Wegfindung mussten grundlegende Kenntnisse
bewiesen werden, denn die 14 Kilometer wurden nach Karte geritten. 38 Reiter und
Reiterinnen gingen in Zweier- und Dreigruppen auf die Strecke. Ein
Flattervorhang war zu durchreiten, Gedächtnisaufgaben, die Messung der Puls-
und Atemwerte beim Pferd oder Blumen gießen und Wäsche aufhängen vom Pferderücken
aus testeten Kenntnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer. Auch das Aufsammeln vom
Müll mit einem Greifer erforderte ein gutes Zusammenspiel von Pferd und Reiter.
Gewinner in ihren Abteilungen wurden Anja Christ, Michael Christ, Sabine Schrauf,
Tina Riechers, Katharaina Korn und Udo Mattheis.

Da wurde gleich zu Beginn eine bunt bezogene Schaumstoffmatratze für manches Pferd zu einem schrecklichen Ungeheuer, das man auf keinen Fall überqueren sollte. Hingegen stellte der zu durchreitende Bach für keines der 53 Pferde ein echtes Problem dar. Nicht nur der Mut und die Zuverlässigkeit der Pferde wurden überprüft, auch Reiter und Fahrer mussten ihre Fähigkeiten und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Sieger in ihren Klassen wurden Katharina Gutheil, Michael Hahn, Andrea, Martina und Friedhelm Döring, Michaela und Tim Schneider, Christina Brübach und Sonja Schenk. Sowohl der jüngste (Tim Schneider), als auch der älteste Teilnehmer (Karl Corell) wurden jeder mit einem Pokal ausgezeichnet.
Insgesamt 17 Reiterinnen und Reiter zogen mit der Landkarte in der Hand durch die romantische Gegend um Nochern. Beim 1. Orientierungsritt in Nochern, der von den Schwestern Bianka Wörsdörfer und Nicole Gehrmann liebevoll ausgearbeitet wurde, mußten die Teilnehmer auf der 17 Kilometer langen Strecke Aufgaben lösen: „Fischeangeln“ zu Pferd, Erkennen der heimischen Giftpflanzen oder eine Bachdurchquerung brachten Punkte. Wer erfolgreich wieder in Nochern angelangt war, musste auf einem Trailparcours beim Durchreiten eines Flattervorhangs oder beim Besenpolo zeigen, dass er auch ungewöhnliche Dinge mit seinem Vierbeiner erfolgreich meistern kann. Mit nur zwei Punkten Vorsprung konnte Theresa Clos aus Hunzel vor ihrer Teamkollegin Traudl Köppler aus Pohl den ersten Platz für sich entscheiden. Beide ritten ehemalige Rennbahn-Traber und waren mit 13 und 63 Jahren jüngste und älteste Teilnehmerin der Veranstaltung. Den dritten Platz teilten sich Yvonne Fischer, die mit ihrem Pferd tags zuvor aus Weisel angeritten war und Sylvia Zayer, die mit ihren Isländer sogar aus Mannheim angereist kam. Auch aus dem benachbarten Winterwerb, Ingelheim und Trier kamen Reiter. Die Veranstaltung fand von Seiten der Teilnehmer viel Lob, eine Wiederholung ist garantiert.
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