Waldprogramm
Bayern: neue Leitlinien betreffen auch die ReiterIn Bayern werden die wachsenden Ansprüche
der verschiedenen Gruppen jetzt im Rahmen einer breiten gesellschaftlichen
Diskussion zu forstpolitischen Leitlinien gebündelt. Zentrale Aufgabe des
„Waldprogramms Bayern“ ist es laut Forstminister Miller, die Grundlagen für
eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Waldbewirtschaftung zu
bereiten: „Das geht nur, wenn wir einen gerechten Ausgleich zwischen den
Interessen der Waldbesitzer und der Gesellschaft finden.“
Am ersten runden Tisch für das
„Waldprogramm Bayern“ nahmen Vertreter aus 40 Verbänden und Organisationen
aus den Bereichen Land-, Forst- und Holzwirtschaft, Naturschutz, Tourismus und
Forschung teil. In München zogen sie diese Woche Bilanz ihrer einjährigen
Arbeit. Mit einem klaren Bekenntnis zur Forstwirtschaft ging ein deutliches
Signal an die Gesellschaft, die noch vor wenigen Jahren mit einer „Baum ab?
Nein danke“-Mentalität zu Unrecht verunsichert wurde.
Die
Interesse der Reiter wurden unter anderem vertreten durch den Vorsitzenden des
VFD-Landesverbandes Bayern Dr. Josef Cichon. Bei den Gesprächen konnten
zahlreiche Formulierungen verhindert werden, die für das freie Reiten in Wald
und Flur ungünstig gewesen wären. Insbesondere wurde herausgestellt, dass
durch den Artikel 141 der Bayerischen Verfassung auch die Reiter ein
verfassungsgemäß garantiertes Betretungsrecht besitzen.
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